MV-Trip | Mecklenburg-Vorpommern

Kronlastadie Stralsund

Kronlastadie Stralsund

Von den einstigen Stralsunder Festungsanlagen zeugen heutzutage nur noch ein kleiner Rest der Stadtmauer mit Kniepertor und Kütertor, den beiden erhalten gebliebenen von vormalig zehn Stadttoren, welche die Hansestadt einst besaß, sowie einige zu Grünanlagen umgestaltete ehemalige Bastionen. Während man landseitig noch einige Zeugnisse der Geschichte vorfinden kann, sieht es auf der seeseitigen Seite der Stadt deutlich schlechter aus. Hier wurden nach 1873 sämtliche Seetore abgerissen. Von der Existenz von Fährtor, Semlower Tor, Badentor, Heilgeisttor, Langentor und Frankentor zeugen heutzutage nur noch die Straßennamen. Auch das seeseitige Panorama der Stadt veränderte sich massiv, nachdem im Jahre 1860 die künstliche Hafeninsel aufgeschüttet wurde. Wie der Stralsunder Hafen einst aussah, kann man auf der von Johannes Staude geschaffenen Sciagraphia Civitatis Stralsundensis sehen, welche im Stralsunder Stadtarchiv aufbewahrt wird. Wenn man diese Karte mit aktuellen Stadtplänen vergleicht, kann man gut erkennen, dass die Lastadie zwischen Badenstraße und Heilgeistraße erhalten geblieben ist. Auf...

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Wismarer Heringstage

Wismarer Heringstage

Wenn man sich die Geschichte der drei großen imposanten Backsteinkirchen der Hansestadt Wismar einmal anschaut, findet man keine allzu offensichtlichen Hinweise, wie diese einst finanziert werden konnten. Dass ein Teil der für den Bau notwendigen Gelder durch die zahlreichen Brauereien erwirtschaftet wurden, von denen über zweihundert in der Blütezeit der Hanse existierten, ist bekannt, dass aber der größte Gewinn mit einem Speisefisch erwirtschaftet wurde, der alljährlich in die Gewässer der Ostsee schwimmt, um hier zu laichen, vergisst man aber allzu oft. Schon zu Beginn der Hanse sollte der Atlantische Hering zu einem der wichtigsten Handelsgüter werden. Er war dank der guten Fischgründe in den Gewässern der Ostsee einfach zu fangen, durch der Konservierung mittels Salz lange haltbar zu machen und dank der langen Fastenzeiten herrschte eine hohe Nachfrage. Die in Holzfässern gefüllten Salzheringe wurden bis nach Süddeutschlang gebracht, wo sie den Kaufleuten gutes Geld einbrachten.

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Wasserkunst Wismar

Wasserkunst Wismar

Vom den früheren Lebensverhältnissen in den Städten zeugen heutzutage nur noch sehr wenige Baudenkmale. Die mittelalterlichen Stadtbefestigungen sind zum Großteil verschwunden, die meisten Wohnhäuser sind verloren gegangen, allein die großen Stadtkirchen zeugen vom einstigen Reichtum vergangener Epochen. Unter welchen Bedingungen die Menschen aber leben mussten, vermitteln die backsteinernen Zeugen der Geschichte aber nicht. Dass man in Wismar doch noch etwas mehr entdecken kann, als in anderen Städten Mecklenburg-Vorpommerns möglich ist, haben wir dem niederländischen Baumeister Philipp Brandin zu verdanken, der durch dem Bau der Wismarer Wasserkunst nicht nur die Bevölkerung mit frischem Wasser versorgte, sondern auch die bekannteste Sehenswürdigkeit der Hansestadt Wismar errichten sollte. Einige Spuren von ihm findet man auch im übrigen Mecklenburg-Vorpommern wieder, so stammt unter anderem ein Teil der Inneneinrichtung der Schweriner Schlosskirche, das marmorne Grabmal der letzten Äbtissin des Ribnitzer Klosters, der Nordflügel des Güstrower Schlosses sowie die dortige Domschule von ihm. Auch in Wismar...

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Natureum Darßer Ort

Natureum Darßer Ort

Eine Wanderung zum Darßer Ort gehört mit zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Eine reizvolle Landschaft mit Heide und Küstenwäldern, ein naturbelassener Strand und natürlich der markante Leuchtturm, der bei klarer Sicht einen herrlichen Blick über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bietet. Und hier inmitten der Natur befindet sich seit 1991 das Natureum, eine der Außenstellen des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund. Um hierher zu gelangen, hat man mehrere Möglichkeiten. Die wahrscheinlich bequemste Möglichkeit ist die Fahrt mit einer Pferdekutsche, die etwa eine dreiviertel Stunde in Anspruch nimmt, mit dem Fahrrad ist man aber deutlich schneller unterwegs. Wer aber auf dem Weg zum Darßer Ort so viel Natur wie möglich sehen möchte, sollte aber eine Wanderung durch den Darßwald in Betracht ziehen. Bei dieser kann man mit etwas Glück auch einige Tiere beobachten, die ansonsten nur ausgestopft in den Vitrinen der Ausstellung zu sehen sind. Beachten sollte man aber,...

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Burg Klempenow

Burg Klempenow

1236 war für Wartislaw III. von Pommern-Demmin ein schlechtes Jahr. Erst verlor er im Westen umfangreiche Ländereien an die Mecklenburger, so dass seine Hauptburg plötzlich an der Grenze seines Herzogtums lag, kurz darauf durch den Vertrag von Kremmen auch noch das Land Stargard, welches an die militärisch überlegenen brandenburgischen Markgrafen fiel. Diese fingen sofort damit an, ihre neuen Besitztümer zu sichern, indem sie unter anderem die Höhenburg in Stargard errichteten, die als das älteste erhaltene weltliche Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern gilt. Wartislaw III. erkannte die Zeichen der Zeit richtig und begann deutsche Siedler anzuwerben, die in sein dünn besiedeltes Land kommen sollten, um es wirtschaftlich zu entwickeln, damit er die Verteidigung seiner Herrschaftsansprüche finanzieren konnte. So gründete er mehrere Städte, so erhielt nicht nur die neben seiner Burg gelegene Siedlung Demmin das Stadtrecht, sondern auch der im Besitz des Klosters Eldena befindliche Marktflecken am Ryck, aus dem sich die Hansestadt...

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