
Von den einstigen Stralsunder Festungsanlagen zeugen heutzutage nur noch ein kleiner Rest der Stadtmauer mit Kniepertor und Kütertor, den beiden erhalten gebliebenen von vormalig zehn Stadttoren, welche die Hansestadt einst besaß, sowie einige zu Grünanlagen umgestaltete ehemalige Bastionen. Während man landseitig noch einige Zeugnisse der Geschichte vorfinden kann, sieht es auf der seeseitigen Seite der Stadt deutlich schlechter aus. Hier wurden nach 1873 sämtliche Seetore abgerissen. Von der Existenz von Fährtor, Semlower Tor, Badentor, Heilgeisttor, Langentor und Frankentor zeugen heutzutage nur noch die Straßennamen. Auch das seeseitige Panorama der Stadt veränderte sich massiv, nachdem im Jahre 1860 die künstliche Hafeninsel aufgeschüttet wurde. Wie der Stralsunder Hafen einst aussah, kann man auf der von Johannes Staude geschaffenen Sciagraphia Civitatis Stralsundensis sehen, welche im Stralsunder Stadtarchiv aufbewahrt wird. Wenn man diese Karte mit aktuellen Stadtplänen vergleicht, kann man gut erkennen, dass die Lastadie zwischen Badenstraße und Heilgeistraße erhalten geblieben ist. Auf...




